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PARITÄTISCHER Armutsbericht: Thüringen liegt deutlich über dem bundesweiten Schnitt

Die Armut in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand von 15,7 Prozent angestiegen, so der Befund des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, der dieses Jahr wieder unter Mitwirkung weiterer Verbände und Fachorganisationen erschienen ist. Nach Aussagen des Verbandes markiert dieser Höchstwert einen mehrjährigen Trend wachsender Armut.

Armut im Ländervergleich

Der Anstieg der Armut in Deutschland war 2015 fast flächendeckend. Nur vier Länder (Brandenburg, Sachsen-Anhalt,  Saarland  und  Rheinland-Pfalz)  konnten, lt. Bericht, ihre  Armut abbauen.

Thüringen belegt mit einer Armutsquote von aktuell 18,9 Prozent Platz zwölf unter den 16 Bundesländern. Das bedeutet, dass der Freistaat deutlich überproportional  von  Armut  betroffen ist.

Den größten Sprung nach oben bei der Armutsquote gab es in Mittelthüringen von 17,4 auf 20,0 Prozent. Zu der Region zählen die Stätdte Erfurt, Weimar und die Kreise Gotha, Sömmerda, der Ilm-Kreis und der Kreis Weimarer Land. Ebenfalls nach oben gegangen ist die Quote in Ostthüringen (von 18,6 auf 19,3 Prozent) sowie in Südthüringen von 15,9 auf 16,8 Prozent.

Der Armutsbericht enthält neben empirischen Daten zur Armutsentwicklung in Deutschland Analysen zur Lebenssituation und Armut einzelnen Personengruppen (Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche, Arbeitslose, Alte Menschen, Geflüchtete, Migranten, Menschen mit psychischer Erkrankung, Menschen mit Behinderung) sowie zu Querschnittsthemen (Wohnungslosigkeit, Gesundheit und Armut).

weitere Informationen sowie den Bericht als Download erhalten Sie auf den Seiten des PARITÄISCHEN Gesamtverbands:

http://www.der-paritaetische.de/armutsbericht

strategisch-sozial-planen: LIGA Jahresbericht 2015/2016 erschienen

Der Jahresbericht der LIGA Thüringen steht Ihnen ab sofort zum Download bereit.

Sie werden schnell feststellen, dass dieser LIGA-Bericht mit Blick auf die Jahresberichte der vergangen Jahre irgendwie anders ist. Und das ist durchaus gewollt. Es würde die Leserinnen und Leser schnell ermüden, wenn wir hierbei vollumfänglich auf die 60 Veranstaltungen, knapp 30 Pressemittleilungen, 60 Stellungnahmen und Mitarbeit in über 70 Gremien abgestellt hätten. Denn das ist die Bilanz der letzten beiden Jahre.

 

Unter dem Schwerpunktthema Sozialplanung bieten wir Ihnen mit diesem Bericht viele interessante Menschen und Geschichten an. Sie werden feststellen, dass Sozialplanung keine theoretische Übung, sondern ein gutes und notwendiges Instrument zur Gestaltung von Lebenswirklichkeiten ist. Und Sie werden nachvollziehen können, warum Sozialplanungsprozesse von Beginn an kooperative Prozesse auf Augenhöhe mit allen Akteuren sein müssen.

 

 

Um dennoch einen umfangreichen Einblick in die Arbeit der LIGA Thüringen zu bekommen, bieten wir Ihnen, wie stets, die Präsentation aller LIGA Aktivtäten zum Download als PDF an.

 

IV. Modul der Qualifizierungsreihe Kooperative Sozialplanung am 02.02.2017

Ohne Netzwerkarbeit und Kooperation geht in der Sozialplanung nichts. Informationen müssen gesammelt, Kontakte aufgesucht und Bündnisse geschlossen werden, ansonsten verschwinden selbst gute Analysen und praxistaugliche Vorschläge schnell in den Schubladen. Dafür sind Netzwerke notwendig – aber: Nur weil ein Netzwerk existiert, heißt dies noch nicht, dass es tatsächlich auch die ihm zugedachten Funktionen erfüllt. Prof. Schönig von der Katholischen Hochschule NRW macht deshalb zum Auftakt des letzten Moduls der Qualifizierungsreihe „kooperative Sozialplanung“ gleich klar: „Netzwerke sind Dramen“ – sie leben von einer Geschichte und nehmen nicht selten ein tragisches Ende. Sie sind untrennbar mit Machtungleichgewichten zwischen den Beteiligten verbunden und häufig verfolgen die Akteure ihre ganz eigenen Ziele. Ungeachtet dessen ist eine nachhaltige Gestaltung der sozialen Infrastruktur auf erfolgreiche Netzwerkarbeit angewiesen. Wie der Aufbau tragfähiger Netzwerkstrukturen auch unter ungünstigen Bedingungen gelingen kann, wurde den TeilnehmerInnen des dritten Moduls der Qualifizierungsreihe „kooperative Sozialplanung“ an einem kompakten Tag vermittelt.

 

 

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Erstes Arbeitsgespräch des neuen LIGA Vorsitzenden und der Sozialministerin

Erfurt, 09.02.2017. Der seit Januar 2017 amtierende LIGA Vorsitzende Wolfgang Schubert (DRK), der stellvertretende Vorsitzende Eberhard Grüneberg (Diakonie Mittelthüringen) sowie LIGA Geschäftsführer Hans-Otto Schwiefert sind zu einem ersten Gespräch mit Sozialministerin Heike Werner, Staatssekretärin Ines Feierabend und Referatsleiterin ist Ina Riehm zusammengetroffen.

 

In diesem sehr offenen Gespräch konnten Fragen zur weiteren Zusammenarbeit, dem Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben der Generationen und dem Thüringer Pflegepakt besprochen werden.

 

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